Bovenden

Spanbeck

Die älteste bisher gefundene Urkunde stammt aus 1284 --eine im Mittelalter aufgegebene Ansiedlung nordöstlich vom heutigen Spanbeck gelegen- mit Namen ASPA wurde bereits 1055 urkundlich erwähnt seitdem gehört Spanbeck zur Herrschaft Plesse.

1447 geriet Spanbeck unter hessischen Einfluss und wurde dem Landgrafen zu Hessen zu Lehen aufgetragen

1540 der zum Protestantismus konvertierte Landgraf erwirkte gegen 1540 den Bau der Spanbecker Kirche. Nachdem der hessische Landgraf zum Protestantismus konvertierte, mussten seine Untertanen auch diese Religion annehmen. Der um 1540 entstandene Kirchenneubau belegt die Gründung einer neuen Pfarrei, zu der auch Oberbillingshausen und Holzerode zählten. Allerdings scheint der Turm mit seinen gotischen Elementen älter zu sein.

1571 fiel Spanbeck ganz zu Hessen, da die Herren von Plesse ohne männliche Erben blieben

1806-1813 fiel Spanbeck an das Königreich Westphalen ( im Zuge der napoleonischen Kriege)

1815/16 fiel Spanbeck an das Königreich Hannover (Wiener Kongress: Ringtausch Hessen-Preußen-Hannover )

1866 kam Spanbeck zum Königreich Preußen (Annektion des Königreich Hannover durch Preußen nach der Schlacht bei Langensalza)

1946 Als eigenständige Gemeinde im Landkreis Göttingen zum Bundesland Niedersachsen gehörig (ehem. Königreich Hannover / Oldenburg / Schaumburg-Lippe)

seit dem 1.1.1973 durch die niedersächsische Gemeinde- und Gebietsreform ist Spanbeck ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Flecken Bovenden.

 

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